Jaipur, Fort Amber

Fort Amber

om Jaipur, Fort Amber

om Jaipur

Straßenszene in Jaipur
Straßenszene in Jaipur

Heute stehen viele Besichtungen auf dem Programm. Wir fahren durch die rosarote Stadt, im Englischen auch Pink City genannt. Der Ursprung der Farbe hat folgenden Grund: Eigentlich hatte die Stadt die Farbe blassgelb. Anlässlich eines Besuchs von Prinz Albert von England, im Jahre 1876, wurde die Stadt in die Farbe der rajasthanischen Gastlichkeit, nämlich Rosarot, angestrichen.


om Jaipur

Fort Amber
Fort Amber

11 Kilometer nördlich von Jaipur liegt das im Jahr 1600 erbaute Fort. Es liegt auf einem Bergrücken. Das rajathanische Bauwerk zeigt auch deutlich die Spuren mogulischer Gestaltungen in Form von Spiegelmosaiken in den Wänden. Der Aufstieg zum Fort ist für den normalen Fußgänger kein Problem. Es geht zwar steil rauf aber das Ganze dauert nur etwa 20 Minuten bis eine halbe Stunde. Wer es bequemer haben will, kann sich auch den Diensten eines Elefanten bedienen und lässt sich vom Rüsseltier gemächlich nach oben schauckeln. Zwei unserer Reisegruppe wollten sich das Vergnügen nicht entgehen lassen.


Fort Amber
Fort Amber

Die Anderen gingen zu Fuß, was manchmal etwas unbehaglich sein kann, wenn man zwischen den Dickhäutern durch muss. Denn auf dem Weg begegnen sich zwei Kolonnen, die Eine die rauf will, die Andere die runterkommt und in der Mitte die Fußgänger. Da kommt man sich zwischen den riesigen Elefantenleibern wie ein Zwerg vor.

Der Eingang in den Palastbereich erfolgt durch das Sonnentor Suraj Pol. Auf dem Vorplatz herrscht wildes Getümmel.

Händler bieten in aufdringlicher Weise ihre Waren an. Mit Versprechungen nach der Besichtigung hätte man etwas mehr Zeit, tut man sich mit der Ausrede auch keinen Gefallen. Die Burschen erkennen einen auf dem Rückweg sofort wieder und dann geht das ganze Abwehrspiel wieder vorne los.

Fort Amber
Fort Amber

In der Südwestecke befindet sich ein Shri Sila Devi-Tempel, der nur auf Barfuss und ohne Kamera betreten werden darf. Links neben dem Tempel führt eine Treppe zum Eingang des Palastes. Man durchquert das Löwentor Singh Pole.


Gänge im Fort Amber
Gänge im Fort Amber

Im Inneren des Palastes gelangt man durch schmale Zugänge in die wunderschönen Räume, die mit Glasmosaiken reichlich verziert sind.


Fort Amber
Fort Amber

Ein schöner Garten mit Wasserspielen trennt den Spiegelpalast vom Lustpalast Sukh Mahal. Schöne, mit Elfenbein und Sandelholz verzierte Türen lassen den Palast würdevoll erscheinen.


Fort Amber
Fort Amber

Das Besondere an diesem Palast ist seine „Klimaanlage”. Fließendes Wasser was durch kleine Öffnungen in Marmorwänden fließt, wird durch die ständigen Winde gekühlt. Dieser Ort war dann in den heißen Tagen der Rückzugsort der Herrschaften. Natürlich sind diese „technischen Einrichtungen” kunstvoll mit optischen Effekten gestaltet. Im Museum sind einige Exponate der ruhmvollen Vergangenheit zu sehen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.